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Bordairline Interlaken 2012

Herausgegeben von Lars Budack in Wettbewerb · 8/6/2012 16:24:58
Tags: 02.06.2012

Immer wieder schön in der Schweiz zu sein. Wenn nur nicht der Schweizer Franken so teuer wäre. Ein Big Mac Menue 16 Euro. Wahnsinn. Und das nur weil ich mit zu Hause skypen wollte. Am Donnerstag angekommen war zunächst einmal Geländescouting angesagt. Im Grunde ist Interlaken recht überschaubar in seinen Möglichkeiten weite Strecken zu fliegen. So gab es für mich schließlich nur zwei mögliche Routen. Entweder Richtung Süd-West (Niesen) oder Richtung Nord-Ost (Vierwaldstättersee). Aufgrund des starken Süd-West-Wind ind er Höhe und der angekündigten Südföhnlage entschloss ich mich Richtung Vierwaldstättersee. Letztendlich war das die richtige Entscheidung. Um nicht zu früh auf dem Berg zu stehen, entschloss ich zunächst 20km zu Fuß zu bewältigen. Der Marsch war sehr lustig und gesellig, da ich einen Schweizer aus Thun kennenlernte, der ein begeisteter Fan der Band "Wise Guys" ist. Da die Jungs wie ich aus Köln kommen, haben wir uns auf Anhieb verstanden. Bei der ganzen Plauderei ging der Bergaufstieg schnell vonstatten und wir hatten fast eine Stunde Vorsprung vor den Verfolgern. Nachdem wir hin und her überlegten, entschlossen wir uns noch ein paar Höhenmeter zu machen und zum "Tannhorn", soweit wie das uns Fliegern auferlegte Sperrgebiet es zuliesss, rauf zu maschieren. 200m unter Grad machten wir uns startklar, da über uns sich schöne flauschige Cumuli bildeten. Im Flug war es dann extrem zäh bis ich die erste Blase erwischte, die mich zögernd an die Basis brachte. Doch je näher ich Richtung "Brünigpass" kam desto weniger Höhe hatte ich unter dem Sitzbrett. Daher einladen und das "Wilerhorn" hochmaschieren, um in Richtung Osten den Flug fortzusetzen. Abends nach einem sündhaftteurem Abendmahl setzte ich meinen Wendepunkt  kurz vor dem Vierwaldstätter See bei rund 46km. Mit Stirnlampe auf dem Kopf mitten auf der Landebahn eines Militärstützpunktes. Der wachhabende Soldat kam verständlicherweise direkt angedüst und fragte, ob mir was passiert sei ? Nee, nee sagte ich, alles bestens. Ich habe mich nur verlaufen. Was nur bedingt stimmte. Netterweise gab er mir dann noch Tips wie ich wieder schnell zurückkomme. Als der Morgen anbrach, fing es eine volle Stunde an wie aus Eimer zu regen und ich verlor die Hoffnung am 2ten Tag noch in die Luft zu kommen. Doch pünktlich als ich am Scheitel des "Brünigpass" ankam, hörte es auf zu regen und ich holte Gerald G. ein. Gerald mußte mir leider schildern, dass er gestern 200m über mir etwa 1 Stunde später gestartet ist und den Brünigpass fliegend überquerte, um anschließend bis zum Vierwaldstätter See zu fliegen und 20km zurück. Hut ab. Gerald lud mich dann spontan zum Früstück ein, so dass ich der Einladung nicht widerstehen konnte. Gemeinsam ging es dann rauf zum auf die Ridge Richtung Interlaken und wir konnten einige Piloten fliegend überholen. Eine Stunde vor 17:00Uhr konnte ich dann pünktlich das Ziel erreichen. Danke an Chrigel und Biotech für die tolle Organisation. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr. Viele Grüße Lars  


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